{"id":3911,"date":"2023-06-07T12:15:00","date_gmt":"2023-06-07T10:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.invest-con.com\/homepages\/investcon\/experte-zu-ursachen-der-baukrise-investconaktuelles-investconimmobilien-investconkredite\/"},"modified":"2023-06-07T12:15:00","modified_gmt":"2023-06-07T10:15:00","slug":"experte-zu-ursachen-der-baukrise-investconaktuelles-investconimmobilien-investconkredite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.invest-con.com\/homepages\/investcon\/experte-zu-ursachen-der-baukrise-investconaktuelles-investconimmobilien-investconkredite\/","title":{"rendered":"Experte zu Ursachen der Baukrise #InvestconAktuelles #InvestconImmobilien #InvestconKredite"},"content":{"rendered":"<div><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEj6eQY1BieUxGSetKDiX6_gLgf8537sON-AIJkQhVRgZq0g3ZLLalTmKl2jaOtVfK4mHBYdxwuTozpVO7guaiRmkUPiDaJUr0EyF5xVgOd4Chacx8gLZLKQFFjtfMNscdDBQ3HxwDOAWsvWuQ2G2f42WEl4q8s2gXOw4azXbElcQfKRn0FsOP1ixHuvTg\/w1200-h630-p-k-no-nu\/planning-g013aa6801_640.jpg\" class=\"ff-og-image-inserted\"><\/div>\n<p><span><span>[&#8230; Kaufpreise sinken. Baugenehmigungen gehen drastisch zur\u00fcck. Mieten steigen. Der Immobilienmarkt rutscht in eine Krise, ausgel\u00f6st durch die Inflation und die Zinserh\u00f6hungen. Die eigentlichen Ursachen liegen aber tiefer, sagt der Vorstandschef des auf Immobilien spezialisierten Analyse- und Beratungsunternehems Empirica, Reiner Braun. Gegenma\u00dfnahmen sind schwierig, aber m\u00f6glich.<\/span><\/span><\/p>\n<div dir=\"ltr\">\n<div dir=\"ltr\"><span>Die Kaufpreise f\u00fcr Wohnimmobilien sind im vergangenen Jahr erstmals seit zehn Jahren gefallen. Wo stehen wir in der Entwicklung des Immobilienmarktes? Ist die oft zitierte Blase geplatzt, ist die lange Boomphase endg\u00fcltig zu Ende?<\/span><\/div>\n<div dir=\"ltr\"><span>Reiner Braun: Das kommt darauf an, von welcher Boomphase, welchem Marktzyklus wir gerade sprechen. Der Nachfragezyklus ist ja ungebrochen, der Bedarf an Wohnungen ist nach wie vor bei weitem nicht gedeckt und er steigt weiter. Gleichzeitig ist der Angebotszyklus allerdings definitiv vorbei. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen wird nicht nur den von der Bundesregierung angestrebten Zielwert von 400.000 pro Jahr nicht erreichen, sondern auch im Vergleich zu den 300.000, die wir zuletzt hatten, stark zur\u00fcckgehen.<\/span><\/div>\n<div dir=\"ltr\"><span>Das hei\u00dft, die Lage am Wohnungsmarkt wird sich weiter zuspitzen?<\/span><\/div>\n<div dir=\"ltr\"><span>Ja. Auch unseren Berechnungen zufolge ben\u00f6tigen wir mittlerweile in Deutschland etwa 400.000 neue Wohnungen pro Jahr. Die L\u00fccke zwischen Bedarf und Angebot wird also weiter aufgehen. Dabei wird der Tiefpunkt der Entwicklung erst ab circa 2025 erreicht. Bereits begonnene Bauvorhaben werden in den kommenden Jahren noch abgeschlossen werden. Denn was jetzt zun\u00e4chst einbricht, sind die Baugenehmigungen und Baubeginne. Das wird bei den Fertigstellungen, also bei der Zahl der Wohnungen, die auf den Markt kommen, erst in zwei bis drei Jahren &#8211; je nach Art der Geb\u00e4ude &#8211; sichtbar werden. Vor ein paar Jahren hat man ja davon gesprochen, dass die Lage am Wohnungsmarkt f\u00fcr Geringverdiener schwierig sei. Dann stellte man fest, dass sie auch f\u00fcr Durchschnittsverdiener schwierig geworden war. Nun wird es &#8211; zumindest an den gesuchten Standorten &#8211; selbst f\u00fcr Gutverdiener schwer. In Berlin, etwa im Prenzlauer Berg, sind jetzt schon einfach keine Mietwohnungen mehr auf dem Markt. Da hilft dann auch Geld nicht mehr weiter. Die Lage ist schon jetzt dramatisch und sie wird sich wohl weiter zuspitzen.<\/span><\/div>\n<div dir=\"ltr\"><span>Was hat zu dieser Entwicklung gef\u00fchrt? Ist es allein die Zinswende der Notenbanken infolge der Inflation und die gestiegenen Zinskosten?<\/span><\/div>\n<div dir=\"ltr\"><span>Das Problem liegt doch viel tiefer. Das wichtigste, was wir brauchen, ist Bauland! Das ist seit Jahren der limitierende Faktor Nummer eins beim Bauen. Die Kommunen, vor allem die Metropolen, m\u00fcssten mehr Bauland ausweisen. Das ist weder durch die viel zitierte Nachverdichtung noch durch Aufstockungen oder andere Ma\u00dfnahmen ersetzbar. Dazu kommt, dass st\u00e4ndig neue und versch\u00e4rfte Vorschriften das Bauen in den vergangenen Jahren extrem verteuert haben. Au\u00dferdem ist das Wirrwarr, aus Bauordnungen, Vorschriften und Gesetzen, die sich von Land zu Land und sogar von Kommune zu Kommune unterscheiden, kaum noch \u00fcberschaubar. Die Baukosten sind in den vergangenen 20 Jahren etwa doppelt so schnell gestiegen wie die Gesamtinflation. F\u00fcr sich genommen mag jede neue Klima-, Brand- oder Schallschutznorm nachvollziehbar sein, insgesamt hat das aber dazu beigetragen, Neubau in Deutschland fast unbezahlbar zu machen.<\/span><\/div>\n<div dir=\"ltr\"><span>Sie reden gar nicht \u00fcber die Zinswende und die in den letzten Krisenjahren akut gestiegenen Materialkosten. Der Einbruch am Wohnungsmarkt wurde doch eindeutig von den schnell gestiegenen Zinsen ausgel\u00f6st.<\/span><\/div>\n<div dir=\"ltr\"><span>Die Zinsen sind auf vier Prozent gestiegen. Fr\u00fcher lagen sie mal bei acht Prozent und da wurde auch gebaut. Die Zinsen werden kaum wieder auf das Niveau der vergangenen Jahre von einem Prozent oder weniger fallen. Wir m\u00fcssen uns mit dem neuen, eigentlich ja normalen Zinsniveau einrichten. Baulandmangel und steigende Anforderungen treiben seit Jahren die Preise nach oben. &#8230;]&nbsp;<span>Quelle:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Das-war-der-Tod-des-Wohnungsbaus-article24041343.html\">www.n-tv.de<\/a><\/span><\/span><\/div>\n<div><span><\/p>\n<div>Investcon Group Beteiligungs GmbH Expertentipp:<\/div>\n<p><\/span><\/div>\n<div dir=\"ltr\">\n<div><span>Derzeit sprechen&nbsp;alle vom Ende des Immobilienbooms und starken Preiseinbr\u00fcchen. Dazu muss man sagen, dass das Jahr 2021 ein Alltime-High-Rekord-Jahr war. Sowohl an Volumen als auch an Anzahl der Immobilien. Auch die erste H\u00e4lfte des Jahres 2022, mit ca. 11 % Preissteigerungen zeigte dass wir noch weit weg von einem Crash oder billigen &nbsp;Immobilien waren.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div dir=\"ltr\"><span>Auch die neuen Regeln der \u00f6sterreichischen&nbsp;Finanzmarktaufsicht, die besagen dass man 20 %&nbsp; Eigenkapital ben\u00f6tigt um einen Hypothekarkredit zu erhalten, sind Kriterien die wir unseren KlientenInnen schon immer&nbsp;empfohlen haben zu erf\u00fcllen.<\/span><\/div>\n<div dir=\"ltr\">\n<div><span>Denn wenn die Zinsen steigen, so wie es jetzt der Fall ist, hat man aufgrund der geforderten Eigenkapitalquote kein Problem seine Rate dennoch zu begleichen und kann sein Haus auch in diesen Zeiten behalten.&nbsp;<\/span><\/div>\n<div><span>Und jene KlientInnen, welchen wir 2020 und 2021 noch in einem Fixzins-Kredit umgeschuldet haben, k\u00f6nnen jetzt sowieso entspannt sein.&nbsp;<\/span><\/div>\n<div><span>Somit kommen jetzt auch bei den Baupreisen&nbsp;wieder etwas realistischere Preise sodass ein Umbau oder auch Kauf mit Sanierung in der n\u00e4chsten Zeit durchaus wieder lukrativ werden.&nbsp;<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div dir=\"ltr\"><span>Jedoch sollte man gut vorbereitet sein und auf jeden Fall immer genug Eigenmittel haben.&nbsp;<\/span><\/div>\n<div dir=\"ltr\">\n<div dir=\"ltr\"><span>Au\u00dferdem wird die Umstellung auf eine W\u00e4rmepumpe oder Photovoltaikanlage inzwischen gut gef\u00f6rdert und somit gibt es g\u00fcnstige M\u00f6glichkeiten und Chancen jetzt ihr Haus nachhaltig und klimafit zu gestalten.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div dir=\"ltr\"><span>Wie das genau funktioniert und wie Sie sich Ihren Traum vom Eigenheim erf\u00fcllen k\u00f6nnen, zeigen Ihnen unsere staatlich gepr\u00fcften Beraterinnen und Berater gerne bei einem unverbindlichen&nbsp;Erstgespr\u00e4ch.&nbsp;<\/span><\/div>\n<\/div>\n<p><i><span>Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung f\u00fcr Verm\u00f6genssch\u00e4den ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/blog\/post\/edit\/3398834070284540073\/1622702487599159413?hl=de\"><span>INVEST-CON Berater.<\/span><\/a><\/span><\/i><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><span>&nbsp;&nbsp;<\/span><span><o:p><\/o:p><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Disclaimer: Die angef\u00fchrten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und d\u00fcrfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe f\u00fcr rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, \u00fcbernimmt hierf\u00fcr die volle Verantwortung. Wir weisen ausdr\u00fccklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht f\u00fcr jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den pers\u00f6nlichen Verh\u00e4ltnissen des Anlegers abh\u00e4ngt und k\u00fcnftig \u00c4nderungen unterworfen sein kann. Die&nbsp;INVEST-CON Group Beteiligungs GmbH&nbsp;und ihre verbundenen Unternehmen geben ausschlie\u00dflich ihre Meinung\/en wieder und \u00fcbernehmen keine Garantie f\u00fcr die Korrektheit, Zuverl\u00e4ssigkeit, Aktualit\u00e4t oder Vollst\u00e4ndigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollst\u00e4ndiger oder \u00fcberholter Angaben. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/blog\/post\/edit\/3398834070284540073\/1622702487599159413?hl=de\"><span>group.invest-con.at<\/span><\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[&#8230; Kaufpreise sinken. Baugenehmigungen gehen drastisch zur\u00fcck. Mieten steigen. 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