„In einem Jahr droht bei Autohändlern eine Pleitewelle“ |

[… Droht der Branche eine Pleitewelle, wenn Anträge für Kurzarbeit oder aber auch für Kredite nicht rasch genug bearbeitet werden? 
Für viele KMUs ist Schnelligkeit in der Abwicklung von Anträgen für Hilfszahlungen, wie auch Zuschüsse zu Kurzarbeitsgeld, extrem wichtig. Autohändler sind sehr schwach kapitalisiert. Die Bilanzen weisen eine durchschnittliche Umsatzrendite unter einem Prozent auf. Das sagt mehr als tausend Worte. Es geht auch um viele Arbeitsplätze. Österreichweit sind in der Automobilbranche 400.000 Mitarbeiter beschäftigt. Kurzfristig rechne ich, trotz hoher Liquiditätsprobleme, aber nicht mit vielen Pleiten. Eher mittelfristig, wenn sich die kurzfristigen Zahlungsschwierigkeiten in eine mittelfristige Schuldenfalle umwandeln. Derzeit wird alles gestundet, dem Lieferanten, der Hausbank, der Finanz, dem Vermieter – aber irgendwann müssen die Rechnungen beglichen werden. In neun bis 12 Monaten könnte es deshalb eng werden und zu einer Pleitewelle kommen. …] Quelle: www.trend.at
Expertentipp:
Während Tesla und andere Autokonzerne wie VW nach dem großen Dieselskandal 2015, im Jahr 2019 wieder große Umsätze und Gewinne verbuchen konnten, obwohl die Neuzulassungen aufgrund der hohen KFZ-Dichte nicht stark  gestiegen sind, hat nun die aktuelle Coronakrise den Autokonzernen und Autohändlern letztendlich massiv zugesetzt!
Warum ist nicht ganz klar denn in der Krise sind viele wieder von den öffentlichen Verkehrsmittel auf geschützte Personenautos umgestiegen! Wahrscheinlich einerseits aufgrund der Wirtschaftskrise denn gerade für Firmen ist bei deren Firmenwagen, schnelles Einsparungspotenzial möglich andererseits könnten die immer noch offenen Unsicherheiten aufgrund eines eventuellen  Arbeitsverlustes dafür verantwortlich sein. Eine weitere Möglichkeit ist, dass es an der Ungewissheit bezüglich der zukünftigen Antriebstechniken, was viele Kunden vor einem Neukauf abschrecken könnte, liegt. 
Da mit der Automobilindustrie immens viele Arbeitsplätze zusammenhängen, bringt das nicht gerade gute Aussichten für die Wirtschaftsentwicklung in den nächsten Jahren mit sich jedoch kann diese Situation, langfristig großes Potential und Chancen für längst überfällige Entwicklungen in der Antriebstechnologie und umweltschonenden Zukunftsstrategien bergen.
Auf jeden Fall ist vor der Automobilindustrie momentan große Vorsicht geboten.
Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater.
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