Gespräch mit Herrn Direktor Brunner – Mitarbeiter der Investcon

INVESTCON-MITARBEITER IM GESPRÄCH
INVESTCON sprach mit dem Unternehmens- und
Vermögensberater Dir. Peter Brunner über seinen Werdegang, die besondere
Verbindung zu INVESTCON, über seine Erfolge und Zukunftspläne.
Herr Direktor Brunner, wie lange sind Sie
schon in der Finanzbranche? Was machten Sie zuvor?
Ich bin
jetzt seit über 7 Jahren in der Finanzbranche! Das mag für manche nicht viel
klingen. Wenn man sich allerdings die Entwicklung in der Branche in den letzten
Jahren ansieht, dann kann man von sehr intensiven Jahren sprechen. Um nur
einige Punkte zu nennen: 2011 inverse Zinsstruktur, größter Goldkurseinbruch im
August (der letzten Jahre(!)); 2012 Unisex und Verpflichtung zur staatlichen
Prüfung (Investcon verlangte dies von JEDEM Mitarbeiter bereits seit 2003!) des
Vermögensberaters. 2014 starke Reduktion (eigentlich Abschaffung) der
Invalidenpension, 2015 weitere Kürzungen der staatlichen Subventionen
(europaweit!), „Umstrukturierung“ der klassischen Einlagensicherung von Banken,
2016 Einführung des HIKrG (ein Erdrutsch in der Finanzierungsvergabe),
Brexitabstimmung usw. Und 2018… Neues WAG, Änderung BWG, DSGVO, MIFID II, IDD,
LIPID, und, und, und…
In den
26 Jahren davor war ich in einem Dienstleistungsunternehmen zur Wirtschaftlichkeit
im Tankstellengeschäft (Mineralölbranche) tätig. Einerseits im Büro in der
„betriebswirtschaftlichen“ IT (Programmierung und Support
betriebswirtschaftlicher Auswertungen), andererseits war ich als Seminar- und
Schulungsleiter mit vielen Tankstellenunternehmern, Gebiets-, Verkaufs- und
Generaldirektoren, Steuerberatern, sowie Buchhalter- und
PersonalverrechnerInnen in Österreich und Europa viele Tage im Jahr unterwegs.
Nach
meinem Ausscheiden Ende 2010 hatte ich mit einigen Steuerberatern noch offene
Projekte in der Branche fertig gestellt.
Das
alles war für mich auch letztendlich die Entscheidung,  meine Unternehmensberatung zu gründen.
Und wie sind Sie zu INVESTCON gekommen?
Das
klassische Headhunting hat mich kontaktiert. Und bereits nach dem zweiten
Gespräch in Linz war für mich klar, diese Möglichkeit muss ich annehmen. Zumal
ich mit meiner bisherigen Erfahrung zwar keine Ahnung von der „klassischen“
Vermögensberatung hatte. Doch die Erfahrung der Betriebs- und Volkswirtschaft,
die Steuerthemen, Controlling, Monitoring, etc. haben mir meine Entscheidung
erleichtert,  diese wirtschaftliche
Gesamtheit zu erlangen!
Was ist für Sie besonders reizvoll an Ihrer
Tätigkeit bei INVESTCON?
Da gibt
es mehrere Gründe.
1.   
Ich
wurde noch nie gebremst. Jedes Ziel, dass ich mir gesetzt habe wurde von der
Firma unterstützt als wäre es das firmeneigene Ziel gewesen.
2.    Die Menschlichkeit.
Ich habe in den bereits 34 Arbeitsjahren von kleinen Firmen bis Großkonzernen
alles kennengelernt; nur noch nie so eine Firma wie Investcon. Es werden nicht
nur Erfolge (Stichwort Schulterklopfer) gemeinsam gefeiert, auch die privaten
wie geschäftlichen Tiefen werden gemeinsam bewältigt!
3.    Zeigen Sie mir ein
zweites Unternehmen, das zum Dienst am Kunden in der jeweiligen Branche den ganzen
Markt zur Verfügung hat!
4.    Die Visionen. Wir
planen nicht nur die Wochen, Monate, das Jahr, sondern wir schauen auch noch
ein bisschen weiter…. Und nur dann können diese Umsetzungen auch stattfinden!
5.   
Ich
kann mich auf meine Tätigkeitsfelder konzentrieren. Die oben genannten
Veränderungen gesetzlicher, wirtschaftlicher, steuerlicher Natur machen die
Spezialisten im Hintergrund und verpacken es in mehrere Tage Weiterbildung.
Vielen Dank übrigens an dieser Stelle. Zeigen Sie mir ein anderes Unternehmen,
wo das so abläuft!
Wenn Sie nun Ihre Erfolge Revue passieren
lassen – was war Ihrer Meinung nach Ihr bislang größter Erfolg?
Wenn
ich nicht die Unterschrift auf meinen Ausbildungsvertrag gesetzt hätte wäre
alles andere nicht möglich gewesen…
Aber…
Mein größter Erfolg war sicher die eigene Kanzlei. Diese war mein erklärtes
Ziel ab meinem Eintritt. Im März gehen wir in unser drittes Kanzleijahr!
Und wenn Sie an die Zukunft denken – welche
Pläne verfolgen Sie?
Ha! Wie
viel Zeit habe ich? Spaß beiseite. Wir haben für 1.1.2019 die Eröffnung der
ersten Subkanzlei von Wien XIII in Frauenkirchen vor uns. Und dahin gehen auch
die weiteren Pläne. Weiterhin Menschen zu helfen, einerseits dem Kunden, damit
er das bekommt was benötigt wird. Auf der anderen Seite können wir aber auch
denen helfen, die durch die derzeitige wirtschaftliche Lage ihren Job verloren
haben (alleine über 12000 in unserer Branche in den letzten 3 Jahren!). Auch
neue KollegInnen – egal aus welchen Bereichen sie kommen – zur staatlichen
Prüfung zu führen und im Berufsleben zu betreuen ist eine sehr schöne Erfahrung
und etwas, das ich nie und nimmer missen möchte!
Und
natürlich last but not least… die dadurch unaufhaltbare Expansion mit Kanzleien
in den diversen Bundesländern und UNSERE Direktion im Osten.
Die
dadurch resultierenden kürzeren Wege münden in ein paar Stunden mehr Zeit, und
die möchte und werde ich mit meiner Familie verbringen!
P. Brunner, Consulting
Direktor und Kanzleileiter bei Investcon, wurde im Sommer 50 Jahre, ist glücklich verheiratet mit
Frau Tina, die ebenfalls in der Finanzbranche tätig ist. Der zweijährige Sohn
Moritz ist deren Turbo für alles.
In
seiner Freizeit geht der Ausdauerjunkie Brunner gerne laufen, vertieft sich in
Fachbücher und Biografien. Wichtig ist ihm, den Kopf auch freizuhalten, denn
dann kommt oft die eine oder andere Idee, um wieder neue Pläne schmieden zu
können.